Deutschland

Fachwerk, Blaudruck und P.S. – Meine Tipps für ein Wochenende in Einbeck

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Die historische Fachwerkstadt Einbeck im Weserbergland ist die Urheimat des Bockbieres und für dieses auch heute noch weit über ihre Stadtgrenzen hinaus bekannt. Einbeck und Bier, das gehört irgendwie zusammen und ist auch meistens der erste Gedanke, der einem zu der Stadt einfällt, auch wenn man noch nie dort gewesen ist. Ich habe mich gefragt, was die Stadt im südlichen Niedersachsen, außer Bier und Fachwerk, sonst noch so zu bieten hat und habe mich auf die Suche nach spannenden Geschichten, Persönlichkeiten und kulturellen Sehenswürdigkeiten gemacht.

 

Wenn Du auch so ein Fachwerk begeisterter Mensch bist, dann hast Du die Chance gleich mehrere Fachwerkstädte auf einmal kennenzulernen, indem Du das Fachwerk5Eck in Niedersachsen bereist, zudem auch die Stadt Einbeck gehört.

 

Was und wo ist das Fachwerk5Eck?

Das Fachwerk5Eck besteht aus fünf niedersächsischen Städten, die alle eines gemeinsam haben: Fachwerk! Dazu gehören Einbeck, Northeim, Duderstadt, Osterode am Harz sowie  Hannoversch Münden. Alle fünf Städte liegen zwischen Harz und Weser und besitzen Fachwerkkunst aus verschiedenen Stilepochen, geschichtsträchtige Plätze und Straßen sowie ein reiches kulturelles Erbe. All dieses soll durch den Zusammenschluss der Städte für die Besucher bekannter gemacht, und so die Regionen gestärkt werden.

 

Die Fachwerk5Eck Stadt Einbeck

Einbeck, das hat irgendwie fast jeder schon einmal gehört. Meistens im Zusammenhang mit dem Einbecker Bockbier. Doch wo liegt Einbeck genau? Was gibt es in der schönen Fachwerkstadt alles zu sehen und zu erleben? Lohnt sich ein Besuch?

Aber ganz von vorne….
 

Einbeck – wo liegt das überhaupt?

Die hübsche Fachwerkstadt Einbeck liegt im schönen Weserbergland, rund 20km östlich vom Harz entfernt, am Rande des Sollings. Sie ist flächenmäßig die größte Stadt in Südniedersachsen und liegt eingebettet zwischen den Großstädten Göttingen (rund 30km weiter südlich) und Hildesheim (rund 35 km weiter nördlich). Ganz in der Nähe von Einbeck befindet sich die ebenfalls sehr hübsche Fachwerkstadt Northeim.

Rund 32.000 Einwohner leben in Einbeck, wobei aber nur etwa 15.000 direkt in der Kernstadt leben. Der Rest verteilt sich auf die 46 Ortsteile der Stadt.

 

Übrigens

Einbeck liegt ebenfalls an der Deutschen Fachwerkstraße, die sich von der Elbe im Norden über die Oberlausitz im Osten bis zum Bodensee im Süden erstreckt und über 100 Fachwerkstädte mit einander verbindet.

 

Einbeck: Hanse, Fachwerk, Bierbraukunst

Das erste Mal urkundlich erwähnt wurde Einbeck bereits im 11. Jahrhundert. Seit dem 14. Jahrhundert ist die Fachwerkstadt sogar als Hansestadt belegt, wovon insbesondere der Bierhandel stark profitierte.

Kein Wunder, denn das Einbecker Bier wurde bereits von Martin Luther auf dem Reichstag zu Worms mit den Worten „Der beste Trank, den einer kennt, der wird Einbecker Bier genennt“ gelobt. Anfang des 17. Jh. wurde ein Braumeister aus Einbeck nach München abgeworben, um dort das „Ainpökische Bier“ zu brauen. Durch die Verballhornung von „Ainpökisch“ zu „Oanpock“ entstand letzten Endes der Name des heutigen Bieres und Einbeck ist Namensgeber und Erfinder des Bockbieres.

1540 wurde bei einem Brand der Großteil der Stadt zerstört. In der Zeit danach entstanden über 100 Gebäude im annähernd gleichen Baustil, den man heute noch sehr gut in der Tidexer Straße bewundern kann. Die schönen farbenfrohen Verzierungen, die in der Frührenaissance entstanden, zeugen von dem Reichtum der Einbecker Bürger. Schon im 16. Jahrhundert besaßen über 700 Bürgerhäuser in der Stadt das Braurecht.

hoch aufragende Dächer in der Tidexer Straße. Durch die Lüftungsschlitze konnte das dort gelagerte Getreide getrocknet werden.

 

Die hohe Einfahrt vieler Häuser in der Tidexer Straße führte direkt in die Diele. Man konnte die Einfahrt mit einem Pferdegespann durchfahren und so die großen Sudpfannen, die zum Bierbrauen benötigt wurden, in die Häuser bringen.

 

Sehenswürdigkeiten Einbeck

Stadtmuseum Einbeck – vom Deutschlandrad, Scheintot-Patronen und Hundebomben

Das Stadtmuseum in Einbeck bietet neben interessanten Einblicken in die Stadtgeschichte, im Obergeschoss das RadHaus. Eine Ausstellung rund um die Geschichte des Fahrrades. Sehr beeindruckend fand ich die sogenannten „Knochenschüttler“ zu Beginn der Ausstellung. Nein, das hat nichts mit Archäologie zu tun, aber ein bißchen gruselig klingt es schon irgendwie, oder? Stell Dir vor, Du fährst mit einem hölzernen Fahrrad (genauer gesagt waren es Tretkurbelräder), welches Reifen aus Eisen hat, über die Kopfsteinpflastergassen Einbecks. Jetzt weißt Du, wieso die Dinger auch „Knochenschüttler“ genannt wurden.

ein sogenannter „Knochenschüttler“

 

Ein Teil der Ausstellung ist der Geschichte des Fahrrades und seiner Bedeutung für die Frau gewidmet. Und ja, Frauen saßen in speziellen Kleidern auf Fahrrädern und hatten natürlich spezielle Korsetts um, damit sie auch auf dem Rad noch eine angemessene Figur machten.

 

Ein großes Thema in der Zeitgeschichte Einbecks ist die Mobilität. August Stukenbrok (1867-1930) war ein Einzel-und Versandhändler der in Einbeck eine Fahrradfabrik baute, die die Endkunden direkt belieferte. Das von ihm erschaffene „Deutschlandrad“ wurde zum Begriff für gut gebaute, elegante Fahrräder für jedermann. Zunächst beschränke er den Handel nur auf Fahrräder, später dann auch auf Fahrradzubehör. Dazu gehörten auch so seltsame Dinge wie „Hundebomben“, die Radfahrer vor streunenden und aggressiven Hunden beschützen sollten, sowie Scheintod-Patronen, die Angreifer für kurze Zeit unschädlich machen sollten, ohne sie dabei schwer oder sogar tödlich zu verletzen.

solide, elegant aber vor allem erschwinglich für jedermann – das Deutschlandrad

 

Hundebomben – heute Gott sei Dank nicht mehr im Einsatz

 

Die August Stukenbrok Villa – so wohnte der „König“ des Fahrrad-Versandhandels

Da August Stukenbrok seine Endkunden direkt belieferte, nur Bargeld annahm und ca. 1 Millionen Versandkataloge pro Jahr in Deutschland verschickte, brachte er es zu beachtlichem Reichtum und musste mit seinem Firmensitz mehrfach umziehen. Der letzte Firmensitz der ASTE (August Stukenbrok Einbeck) war das Gebäude, in dem sich heute das neue Einbecker Rathaus befindet.

Stukenbrokfirmensitz-Einbeck

Neues Rathaus Einbeck und ehem. Sitz der Firmenzentrale des August Stukenbrok

 

Nicht unweit entfernt richtete sich Stukenbrok in seiner Villa mit wunderschönen Jugendstilfenstern ein. Heute ist in der Villa eine Musikschule untergebracht, die nur im Rahmen einer Führung zugänglich ist. Ein Blick in die Villa lohnt alle mal. Noch heute sind die hübschen Jugendstilfenster in der Küche, auf der Damentoilette, sowie beim Treppenaufgang und über der umlaufenden Galerie bestens erhalten.

Villa-Stukenbrok-Einbeck

Jugendstilvilla von August Stukenbrok

 


 

Mein Tipp

Informationen über Stadt- und Themenführungen bekommst Du bei der Touristeninformation Einbeck. Dort kannst Du auch gleich eine Stadtführung buchen. So hast Du die Möglichkeit Dir auch einmal die Stukenbrok Villa oder die Werkstatt des Einbecker Blaudrucks anzusehen, denn dies ist nur mit einer Führung möglich.

 

P.S. Speicher Einbeck – die größte zugängliche Oldtimer Sammlung Europas

Zugegeben, ich bin nicht der größte Autoliebhaber. Der P.S. Speicher in Einbeck hat aber selbst aus mir eine begeisterte Besucherin gemacht. Über 400 Exponate sind in dem ehemaligen Kornspeicher auf sechs Etagen untergebracht und zeigen wie sich Menschen seit 200 Jahren auf zwei und vier Rädern fortbewegen. Zu der Hauptausstellung im Kornspeicher kommen nun auch noch vier Depotausstellungen hinzu, die weitere Exponate aus den Bereichen LKW und Bus, Motorräder, Automobile und Kleinwagen zeigen. Wir haben uns für das P.S. Depot Kleinwagen entschieden, da dieses auch noch eine kleine Sonderausstellung mit ganz besonderen Moorleichen beinhaltete.

 

Das P.S. Depot Kleinwagen – vom Goggomobil, der Isetta und Co.

P.S. Depot Kleinwagen

 

In dem P.S. Depot Kleinwagen ging mein Herz so richtig auf, denn hier gab es jede Menge Knutschkugeln aus den 1960er Jahren sowie zahlreiche skurrile Fahrzeuge, die es (Gott sei Dank) nie bis zur Straßenzulassung geschafft haben.

Ein besonderes Auto, von dem ich vorher noch nie etwas gehört hatte, habe ich auch noch gefunden: den Fend F 2000! Ein faszinierendes Gefährt, dass leider nie in Serie produziert wurde. Entwickelt und der Öffentlichkeit vorgestellt wurde es von Fritz Fend 1999. Leider starb Herr Fend ein Jahr später im Alter von 80 Jahren und so wurde sein Projekt nie fertig gestellt. Der Prototyp wurde versteigert und erhielt später sogar die Straßenzulassung. Der Clou: der Fend 2000 war ein Öko-Auto. Er verbrauchte nur 2 l Benzin auf 100km, hatte 50 PS und sollte 190 km/h erreichen!

Sieht aus wie ein Starfighter – der Fend 2000

 

Unter uns: keine 10 Pferde hätten mich in dieses „Starfighter-Auto“ für einen 190 km/h schnellen Trip hinein bekommen. Never ever! Aber genial ist der Kabinenroller trotzdem und neben den Knutschkugeln Fuldamobil, Goggomobil und Isetta,  mein absoluter Liebling!

Neben allerlei kleinen und auch kuriosen Fahrzeugen gab es eine Sonderausstellung zum Thema Moorleichen aus Blech. Gezeigt werden hier Oldtimer, die man noch bis in die 1970er Jahre, um sie los zu werden, einfach im Moor versenkte. Strenge Umweltauflagen wie heute gab es in der Zeit natürlich nicht.

So gehen wir zwischen eingerosteten alten Motorrädern und wunderbaren Oldtimern hindurch, in denen noch kleine Baumstämme und Äste aus dem Moor stecken. Etwas traurig schauen sie drein, aber auch erleichtert, dass ihnen nun wieder die Bewunderung zukommt, die sie einst ihren stolzen Besitzern gebracht haben. Die genauen Fundorte werden aber bis heute geheim gehalten, auch weil es dort wohl immer noch einige nicht geborgene Blechleichen gibt.

Oldtimer Moorleichen

 

P.S. Depot Kleinwagen

Öffnungszeiten

Das Depot ist nur in bestimmten Zeitfenstern und nur im Rahmen einer begleiteten Tour zugänglich. Bei steigender Nachfrage werden mehr Zeitfenster angeboten werden. Eine Führung bzw. ein Zeitfenster kannst Du hier buchen. Saison Öffnung: April – Oktober

Eintritt

pro Person 10,00€ ermäßigt 6,00€

 

Der Einbecker Blaudruck – immaterielles UNESCO Weltkulturerbe

Mein absolutes Highlight in Einbeck, war auch mein erster Programmpunkt am Samstag: der Besuch des Einbecker Blaudrucks. Ich durfte dieses alte Handwerk, welches zum immateriellen Welterbe der UNESCO zählt, in der ältesten noch aktiven Blaudruckwerkstatt Europas unter die Lupe nehmen.

eines der ältesten Motive des Einbecker Blaudrucks

 

Der Blaudruck ist ein Färbeverfahren, welches man auf Naturmaterialien wie Baumwolle, Leinen oder Seide anwenden kann. Synthetische Stoffe eignen sich im Übrigen nicht, da auf ihnen die Farbe nicht haften bleibt.

Der sogenannte „Papp“, wird mit teils Jahrhunderte alten Modeln aus Holz auf den Stoff aufgetragen. Dieser bewirkt, dass die bedruckten Stellen im Färbebad keine Farbe annehmen und so die weißen Muster entstehen. Aus der Einbecker Werkstatt gibt es mehr als 800 Model, die ältesten von ihnen zeigen religiöse Motive und sind handgeschnitzt, denn dass mussten die Blaudrucker früher selber machen. Erst Ende des 19. Jahrhunderts gab es den Beruf des Formstechers, der ab diesem Zeitpunkt für die Herstellung von Modeln verantwortlich war.

Model-Blaufaerberei

das alte, aus Holz geschnitzte Model (hinten), und die moderne Form aus Metall (vorne)

 

bedruckte Tischdecken auf Trockengestellen

 

Ich war zutiefst beeindruckt von dieser Werkstatt und diesem alten Handwerk, welches hier 1638, mitten im Dreißigjährigen Krieg von Hans Wittram gegründet wurde. Bis 2005 war die Werkstatt durchgehend in Familienbesitz. Die Produkte sind extrem langlebig und die Werkstatt geht mit ihren Farben mit der Zeit, so dass auch junge Leute zum Kauf angesprochen werden.

Nach dem Bedrucken mit dem Papp und dem Trocknen, wird der Stoff gefärbt, danach der Papp mit einer Lauge ausgewaschen. Dann kommt das Ganze noch in die Näherei.

Ihr seht, da stecken viele Arbeitsschritte und viel Zeit drin. Das hat natürlich auch seinen Preis, denn so eine Tischdecke, oder einen Läufer bekommt man nun mal nicht in einem schwedischen Möbelhaus. Aber ganz ehrlich, die Lebensdauer eines solchen Produktes ist auch unendlich länger als unsere tägliche Billigware. Wir haben uns auch einen Tischläufer in Naturfarben mit Jugendstilmuster gekauft. Der kommt dann zu besonderen Anlässen auf den Tisch.

Wenn Du noch eine alte Tischdecke von der Oma hast, die aus den oben genannten Materialien ist, dann kannst Du diese dort auch bedrucken lassen und erhältst so noch einmal ein ganz besonderes Erinnerungsstück.

 

Einbecker Blaudruck
Adresse

Einbecker Blaudruck, Möncheplatz 4, 37574 Einbeck

Öffnungszeiten

Mo, Di, Do Fr 10:00 – 17:00 Uhr
Mi und Sa 10:00 – 13:00 Uhr

 

Streetart in Einbeck

Streetart-Einbeck

P.S. starke Streetart in Einbeck

 

Man glaubt es kaum, aber Einbeck hat jede Menge Streetart zu bieten. Viele Bilder sind direkt in der Altstadt zu sehen und man entdeckt sie häufig in Hofeinfahrten, Hinterhöfen oder Hauswänden. Gerade rund um den P.S. Speicher greifen zahlreiche Wandmalereien die Thematik rund ums Auto und Motorrad auf. Andere Kunstwerke, die auch Teil der Streetart-Meile-Einbeck sind, zeigen u.a. den Einbecker Blaudruck, Luther als begeisterten Anhänger des Einbecker Bieres oder tolle Tierbilder.

 

 

Schon Luther wusste das Ainpöksche Bier zu schätzen, 2019 Künstler: Sprühwerk

 

Eine anderer Form der Streetart habe ich bei einem Altstadtbummel ebenfalls entdeckt. Viele der Stromkästen in Einbeck sind mit historischen Fotografien verziert, die gerade den Straßenzug, oder den Platz zeigen, auf dem sich der Stromkasten befindet. So kann man sich auf eine kleine Zeitreise begeben und sehen, wie sich bestimmte Orte in Einbeck im Laufe der Zeit verändert haben. Ein Konzept, das ich mir für alle Städte wünschen würde!

Historische Fotos auf Stromkästen

 

Bummeln durch die Gassen der Altstadt – Fachwerkliebe pur

Am besten kann man Einbeck natürlich auch einfach bei einem gemütlichen Altstadtbummel erleben. Bei einem Spaziergang auf dem ehemaligen Stadtwall, entlang der ursprünglichen Stadtmauer bekommt man einen guten Eindruck wie die Stadt damals ab dem 13./14. Jahrhundert ausgesehen haben könnte. Dort, wo sich einst die Stadttore befanden, hat man als Erinnerung kleine Holztore am Stadtwall aufgestellt. Durch das Tidexer Tor gehts es durch die gleichnamige Straße Richtung Marktplatz. Dort befindet sich vor der Marktkirche St. Jacobi der Eulenspiegelbrunnen. Rund um den Marktplatz findet ihr schöne Cafés und Restaurants.

 

Mein Restaurant Tipp

Im Brodhaus, dem ehemaligen Gildehaus der Bäcker, könnt ihr lecker Mittagessen gehen. Die Burger sind sehr lecker und auch in vegetarischer Variante erhältlich.

 

Ebenfalls am Marktplatz befindet sich die Ratswaage sowie das alte Einbecker Rathaus mit seinen charakteristischen drei Türmen. Auf dem sich dahinter befindenden Hallenplan geht es etwas ruhiger zu. Hier kam bei etwas Straßenmusik und einem Eis in der Hand ganz schnell Urlaubsfeeling auf.

gemütliches Flair beim Hallenplan

 

Über die Knochenhauerstraße geht der Spaziergang weiter zum 1612 errichteten Eikeschen Haus, welches wirklich ein Juwel der Fachwerkkunst ist. An seiner Fassade befinden sich geschnitzte figürliche Dekorationen aus der Spätrenaissance. Entdecken konnte ich zum Beispiel verschiedene religiöse Darstellungen, die Tugenden, Planetengottheiten oder aber auch Darstellungen der freien Künste. Heute ist das Eikesche Haus Sitz der Touristeninformation.

Aufwendige Holzschnitzereien am Eickeschen Haus

 

Gerade im Sommer ist es auch im Stiftsgarten sehr schön und man findet immer ein schattiges Plätzchen für ein Päuschen. Vorbei am Knochenturm, der wie der Name schon verrät früher als Beinhaus diente, geht es durch eine schöne Parklandschaft zur ehemaligen August Stukenbrok Villa, der heutigen Mendelssohn Musikschule.

Bei einem Bummel entlang der Schienen der Ilmebahn sind mir besonders schöne Gärten einiger Häuser aufgefallen. Fast schon etwas verwunschen liegen sie hinter alten Gartentoren, Hecken und Mauern verborgen. Die alten dazugehörigen Villen zeugen ebenfalls vom Reichtum ihrer früheren Besitzer.

romantische Gärten in Einbeck

 

Einbeck Hotel Tipp- das FREIgeist Designhotel

das Thema Zwei-und Vierräder des P.S. Speichers setzt sich auch im Design des Hotels fort.

 

Mein Übernachtungstipp für Einbeck lautet ganz klar: das stylische FREIgeist Hotel Einbeck am P.S. Speicher. Sehr stimmig im industrial look eingerichtet, orientiert sich die Einrichtung ganz am Thema des P.S. Speichers und jedem Auto und Motorrad-Fan geht hier das Herz auf.

 

Der perfekte Ort um mit einen Gin den Abend zu genießen – die Dachterrasse des FREIgeist Hotels

 

Besonders angetan hat es mir der stylische Barbereich und die geniale Dachterrasse. Für mich war es, mit einem Gläschen Gin Tonic, der perfekte Ort um in Einbeck den Sonnenuntergang zu genießen. Am nächsten Morgen gab es ein tolles Frühstück, welches mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurde. Ganz besonders schön fand ich es, dass man sogar ein vegetarisches/veganes Frühstück auswählen konnte.

vegetarisches Frühstück mit ganz viel Liebe

 

Das FREIgeist Hotel Einbeck liegt direkt neben dem P.S. Speicher und somit sehr zentral in der Stadt. Die Altstadt und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind nur einen Katzensprung entfernt.

 

Anreise nach Einbeck

Einbeck liegt nicht weit von der A7 entfernt und ist mit dem Auto gut zu erreichen. Öffentliche Parkplätze gibt es z.B. gleich am Möncheplatz, an der Hullerser Straße oder der Hullerser Mauer.

Wenn Du mit der Bahn anreist, dann kannst Du bis Einbeck-Salzderhelden fahren und von dort aus mit der Regionalbahn bis Einbeck-Mitte. Dann sind es noch ca. 10 Minuten zu Fuß bis zum zentral gelegenen Marktplatz.

 

Weitere Städte im Fachwerk5Eck

Meine Bloggerkolleginnen waren ebenfalls unterwegs und haben sich die anderen vier Städte des Fachwerk5Ecks für ein Wochenende angeschaut.

Imke war in Northeim unerwegs

Ria hat sich Hann. Münden und Osterode am Harz (folgt noch) angeschaut und

Tanja war ein Wochenende in Duderstadt

 

 


Offenlegung*: Im Auftrag von Fachwerk5Eck waren wir in Einbeck unterwegs und wurden bei unserem Aufenthalt von Einbeck Tourismus unterstützt. Vielen Dank für die tolle Stadtführung, die es uns u.a. ermöglichte hinter die Kulissen des Einbecker Blaudrucks zu schauen. Herzlichen Dank an den P.S. Speicher, der uns zu einem Besuch im Kleinwagen Depot eingeladen hat, sowie an das FREIgeist Hotel welches uns bei der Übernachtung unterstützt hat. Selbstverständlich handelt es sich hier um meine eigenen Eindrücke und Erlebnisse über die ich authentisch berichte.

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2 Kommentare

  • Antworten
    Tanja
    29. September 2020 an 12:58

    Liebe Miriam,
    Einbeck überrascht mich sehr und ehrlich gesagt, hab ich jetzt so viel über Einbeck in letzter Zeit gelesen und gesehen, dass ich da unbedingt demnächst auch mal hin muß. 🙂
    Lieben Dank für die Inspiration. 🙂
    Grüßle, Tanja

  • Antworten
    Gina | 2 on the go
    17. August 2020 an 11:35

    Liebe Miriam,

    was für ein toller Bericht über Einbeck!
    Uns war der Ort bisher gar kein Begriff, aber nun haben wir große Lust bekommen, uns dort mal umzusehen. Marcus wird besonders von dem Automuseum hellauf begeistert sein, während ich mich in Fachwerkarchitektur und Ortsgeschichte verlieren kann.

    Liebe Grüße
    Gina und Marcus

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